Anatomie und Ontogonese - Teil IV : Die Trajektorien

Dies ist der vierte Teil in der vierteiligen Kursserie von Jean-Paul Höppner.

Funktion kreiert Form. Wenn dieses der Fall ist, wie muss man diese embryologische Entwicklung dann verstehen? Im Allgemeinen beschränkt sich die embryologische Literatur meistens auf die Beschreibung der frühesten Form der menschlichen Gestalt. Eine deutliche und brauchbare Erklärung in Bezug auf das Entstehen fehlt aber generell. Hingegen bietet die Beschreibung mit Hilfe der „Stoffwechselfelder von Prof. Blechschmidt“ eine dynamische Erklärung des gesamten Entwicklungsverlaufes. Eine Erklärung mit deutlich greifbaren Prinzipien und Mechanismen. Diese führen nicht nur zu einem größeren theoretischen Verständnis, sondern können darüber hinaus in der Osteopathie diagnostisch und therapeutisch angewandt werden.

Inhalt Teil IV

Homunculus Internus - Die Trajektorien

Der Homunculus internus steht in der Osteopathie für den parietalen und urogenitalen Bereich. Dieser Homunculus beschreibt die Entstehung des Bewegungs- und Reproduktionssystems. Diese Studie geschieht als eine Form der Synthese der vorgehenden Homunculi; der Homunculus als Gesamtheit. Hier spielen die Blutgefäße und andere Kanalisationszonen (Harnleiter, Gonadentuben, ...) eine bedeutungsvolle Rolle. Die Relationen innerhalb des Homunculus internus lassen sich ebenfalls in den beiden anderen erkennen. Der Homunculus internus ist ein System in sich, steuert aber ebenfalls die Gestaltung der Homunculi neuro- und viscerocranii. Der Homunculus internus kann als Synthese für die Osteopathie in der Praxis gesehen werden. Dies wird in der Diagnose und in der Therapie deutlich.
 
Folgende Aspekte werden besprochen:

• Fluida und Trajektorien
• Das Herz 
• Die Blutgefäße
• Die Lymphgefäße
• Die Nieren  
• Die Nebennieren 
• Die Genitalorgane 
• Das Becken und die Gonaden 
• Der Beckenboden
• Die Gliedmaße
• Synthese   
 

Der belgische Osteopath Jean-Paul Höppner wurde 1992 diplomiert. Seitdem unterrichtet er und machte sich als Referent zum Thema Embryologie einen Namen. Er ist Referent und Mitorganisator von „Anatomie am Präparat in Heidelberg“.

Die Kursreihe „Anatomie und Ontogenese“ leitet er seit 2003, seit 2014 hier in der Villa Lobstädt.

Die gesamte Kursserie wird mit 160 Pkt (entsprechend VOD Richtlinien) akkreditiert und kann nur als gesamte Reihe gebucht werden.

Die Kurszeiten:

Donnerstag, Freitag und Samstag: 9.00 Uhr bis 18.00 Uhr
Sonntag: 9.00 Uhr bis 15.00 Uhr